Perspektivenwechsel
Du bist der SOHN. ICH BIN ist der VATER. Du bist die Ausdehnung von ICH BIN. In der Ausdehnung bist du auch ICH BIN. Und doch gibt es einen Unterschied, der überhaupt nicht als Unterschied bezeichnet werden kann. Du bist nicht dasselbe wie ICH BIN, weil du dich nicht erschaffen hast. ICH BIN tat es. Und das, was ER erschuf, ist genau wie es ist, und das ist du genau wie du bist. (ELSW Seite 145)
Worte sind in der Wirklichkeit vollkommen bedeutungslos, weil es in der Erkenntnis nichts zu unterscheiden gibt. Im Traum der Welt ist der Heilige Geist unsere Erinnerung an die Wirklichkeit und Er Bedarf der Worte, um uns nach Hause zu führen. Er muss den Kontrast zwischen Wahrheit und Einbildung aufzeigen. Er scheint Partei gegen das Ego zu ergreifen, aber das würde implizieren, dass das Ego beurteilt werden kann. Das ist nicht der Fall, weil Seine Perspektive die wahre Interpretation von Illusionen ist und Er dadurch auf die Nichtigkeit des Ego als reiner Einbildung hinweist. Seine Perspektive vollständig übernommen lässt uns aus der Illusion unserer selbst erwachen.
