Leben ist Gott
GOTT ist LEBEN
und du lebst,
also muss das LEBEN inwendig in dir sein.
Das bedeutet, dass auch GOTT inwendig in dir ist. (ELSW Seite 132)
Amen. So ist es. Das ist die Wahrheit. Genau in diesem Moment, wo ich dies lese, lebe ich. Also muss Gott jetzt in mir sein und ich eins mit Ihm. Was blockiert diese Gotteserfahrung? Ein Teil vom mir glaubt, dass Gott gut ist und ich schuldig bin. Deshalb muss ich getrennt von Gott sein. Das ist aber gar nicht möglich, denn getrennt vom Leben müsste ich tot sein. Ohne mich könnte Gott nicht eins sein und wäre unvollständig. Es ist also bloß mein Glaube an Schuld, der die Wahrheit vor mir verbirgt. Es ist der Irrglaube, dass ich etwas verbrochen habe, für das ich bestraft würde, wenn es heraus käme. Gott kann nicht urteilen oder strafen; Er ist eins mit allem und würde Sich das selber antun. Der Irrglaube der Schuld scheint nur in einem Traum zu bestehen. Bringe ich die Schuld zum Licht, dann löst sie sich auf, ich heile und der Albtraum wendet sich in einen glücklichen Traum.
