Passamahl
Am Abend versammelten sich die zwölf Apostel mit Jesus, um ihrer Tradition folgend das Passamahl zu halten. Jesus stand vor ihnen mit einem Laib Brot in seiner Hand. Er brach das Brot und gab es den zwölf. 'Esst dies', wies er sie an. 'Denn es ist nicht mehr als mein Körper.'
'Macht euch keine Sorgen über das, was mit meinem Körper geschehen wird. Er ist nichts, über das ihr euch selbst zu kümmern braucht. Der reine Geist ist alles, was von Bedeutung ist und der reine Geist ist ewig.'
Jesus schenkte ein Glas Wein ein und gab es den Aposteln zu trinken. 'Trinkt von diesem Kelch. Es ist der Kelch der Vergebung. Wenn ihr zusammen trinkt, vergebt einander eure Einbildungen, denn ihr müsst einander lieben, wie GOTT euch liebt.' (ELSW Seite 63)
Die christliche Kirche hat dieses Ritual in einer Art und Wiese umgedeutet, dass mit dem Brot symbolisch von Christi Laib gegessen und mit dem Wein von Christi Blut getrunken wird. Deshalb gibt es die Sichtweise, dass dies ein kannibalistisches Ritual und das Christentum eine blutrünstige Religion sei.
Der Heilige Geist rückt die christliche Deutung in die richtige Perspektive, weg von der Versuchung, Jesu und damit unser aller Wirklichkeit im Körper zu sehen. Dieser Geisteswandel wird durch die Vergebung unserer Einbildungen oder Illusionen bewerkstelligt. Ist der Geisteswandel vollständig vollzogen, dann bleibt das übrig, was ewig wahr ist und sich nie geändert hat: der reine Geist. Und wir haben uns endgültig von unserer Kreuzigung als Körper erlöst.
