Bildermacher

25.03.2023

Wenn du die Welt anschaust, erinnere dich, dass du durch den Filter deines eigenen Geistes schaust. Wenn du feststellst, dass du auf die Welt reagierst, die du siehst, erinnere dich, dass du nur auf die Gedanken in deinem Geist reagierst. Dies bietet dir die Möglichkeit, die Gedanken zu sehen, die du denkst. (ELSW Seite 88)

Die Welt, wie ich sie sehe, sind die Bilder, die ich nach außen projiziert habe. Diese Projektion erzeugt meine Wahrnehmung. Auch wenn es nicht so erscheinen mag, sehe ich immer die Bilder, die ich gemacht habe. Mir gefällt natürlich nicht alles, was ich sehe. Warum? Weil die Bilder von einem konflikthaften Geist projiziert werden. Doch das liegt tief im Unbewussten verborgen. Stattdessen bewerte ich und urteile über alle und alles. Dadurch versuche ich mich von den wahrgenommenen Bildern zu distanzieren und die Verantwortung für mein Sehen abzugeben. Habe ich das akzeptiert und bin ich bereit für die Umkehr? Ja. Mit dem Heiligen Geist an meiner Seite vergebe ich alles, was ich sehe, weil nichts davon wahr ist und ich es erfunden habe. Das erlaubt es dem Heiligen Geist, den Konflikt im Unbewussten aufzulösen. Ist der Konflikt vollständig aufgelöst, verschwindet die Projektion und im strahlenden Licht werde ich die wirkliche Welt erblicken.

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