Der Fluss des Gebets
ICH habe dich bereits gebeten, durch Annehmen MEINER Gedanken und Weglegen deiner eigenen Gedanken mit MIR zu denken. MEINE Gedanken sind folgende: Es sind Gedanken der Vergebung, Liebe, Annahme, Dankbarkeit und des Frohlockens. (ELSW Seite 84)
Der unaufhörliche Fluss unserer Gedanken ist das Gebet. Es gibt keinen Augenblick, in dem wir nicht beten. Mit jedem Gedanken bete ich für alles oder für überhaupt nichts, je nachdem, ob ich mit dem Heiligen Geist oder mit dem Ego denke. Wie ich zwischen Ego-Gedanken und wirklichen Gedanken unterscheiden kann, ist aus dem Zitat ersichtlich.
Wenn ich nicht glücklich und nicht in Frieden bin, habe ich auf die falschen Gedanken gehört. Bemerke ich dies, dann ist das kein Anlass für Selbstverurteilung, denn Züchtigung steht nicht auf der Liste der Gedanken des Heiligen Geistes. Es ist vielmehr Anlass durch das Weglegen der falschen Gedanken mir selber zu vergeben und das Herz wieder für den Heiligen Geist zu öffnen.
