Nach-innen-Schauen

14.01.2023

ICH habe dir bereits gesagt, dass dies ein Kurs im Nach-innen-Schauen ist. Und doch schweift dein Geist ab in die Welt als Quelle der Schuld. Nichts in der Welt ist die Quelle der Schuld. Nicht einmal, was du in der Welt machst, kann für dich zur Quelle der Schuld werden. Das Äußere ist eine Widerspiegelung des Inneren, weil alles, was du siehst und erfährst, siehst und erfährst du durch den Filter deines Geistes. (ELSW Seite 80)

Wir sind wie kleine Kinder, die Verstecken spielen und sich hinter einem Baum oder Busch versteckt haben. Wir sind frei zu spielen, solange uns danach verlangt. Doch haben wir vergessen, dass alles nur ein Spiel ist, es ernst genommen und daraus ist der Glaube entstanden, gegen Gott gesündigt zu haben. Um der befürchteten Strafe zu entrinnen, haben wir uns in Gedanken als kleine Menschen in eine riesengroße Welt projiziert. Die Schuld scheint nun außerhalb von uns zu liegen. Nichts davon ist wahr noch wirklich, doch wollen wir das vergessen haben.

Mithilfe des Heiligen Geistes lernen wir, dass nichts da draußen ist. Schuld ist die Folge des selbst auferlegten Urteils, gesündigt zu haben. Mit Ihm schauen wir nach innen auf das Selbsturteil, wann immer wir Schuld verspüren, um alles aufzulösen, bis wir gelernt haben, dass es nur ein harmloses Spiel war. In unserer wiedererlangten Unschuld werden wir auf eine Welt blicken, der vollständig vergeben ist, egal was in ihr zu geschehen scheint. Dann sind wir bereit, das Spiel zu beenden, aus dem Versteck hervorzukommen und nach Hause zu gehen, ins Zuhause, das wir in Wirklichkeit nie verlassen haben, weil alles nur ein müßiger Traum war.

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