Innehalten
Beobachte deine Gedanken. Sie scheinen manchmal trickreich zu sein, denn sie scheinen nur zu kommen, um dich zu täuschen und deines Zwecks zu berauben. Aber du brauchst nicht zu glauben, was du in deinem Geist vorfindest und du brauchst nicht zu glauben, was du mit deinen Augen siehst. Sei wachsam gegenüber Täuschung. Wenn du wachsam bist, wirst du sie an ihrem Namen erkennen. Ihr Name ist Angst. (ELSW Seite 59)
Aufruhr ist ein Lebenszeichen des Ego. Das Ego scheint den Geistesfrieden zu sabotierten. Wenn ich nicht in Frieden bin, habe ich mich auf Ego-Gedanken eingelassen. Ego ist Täuschung. Aus ihm kommt alle Angst, denn es ist dessen scheinbare Quelle. Innehalten ist der erste Schritt im Aufruhr, um innerlich wieder abzukühlen. So erinnere ich mich meines Zwecks, entscheide mich gegen das Ego und entziehe ihm den Glauben. Davor hat das Ego Angst. Wenn aber die Ego-Gedanken schwinden, schimmert die Liebe wieder durch. Die Wahl besteht am Ende immer zwischen der Liebe des Heiligen Geistes und der Angst des Ego.
