Das Endspiel

08.11.2025
Du musst gewillt sein, den denkenden Geist bei jeder dir gegebenen Gelegenheit ruhen zu lassen. Lerne deine Gelegenheiten kennen, den denkenden Geist ruhen zu lassen. Wenn du dich angeleitet fühlst zu beten, ruhe und lass ein Gebet aus dem HERZEN aufsteigen. Wenn du eine Antwort auf eine Frage im Geist suchst, ruhe und lass die Antwort ihren Weg in dein Bewusstsein finden. Wenn du dich müde und unsicher fühlst, was du tun sollst, ruhe und lass ein Gefühl sich einstellen, was du tun sollst. Wenn du dich geneigt fühlst zu sprechen und nicht weißt, was sagen, ruhe und lass dir eingegeben werden, was zu sagen ist. Und wenn du dich aufgeregt oder betrübt oder besorgt fühlst, ruhe und lass Illusionen schwinden. (ELSW Seite 287)

Der "denkende Geist" ist ein Synonym für das Ego. Das Ego zieht hinter den scheinbar unlösbaren Konflikten in der Welt die Fäden. Kaum scheint es gelungen zu sein, einen Konflikt zu entschärfen, flammen woanders wieder neue Konflikte auf. Damit versucht das Ego, die Aufmerksamkeit auf die Dramen der Konflikte gerichtet zu halten, um die Ursache zu verschleiern.

Solange wir uns mit Wirkungen beschäftigen, bleiben wir in der Endlosschleife des denkenden Geistes gefangen. Die Ursache ist nie da draußen. Die Ursache ist immer im eigenen denkenden Geist. Wenn wir uns um die Ursache kümmern, leiten wir das Endspiel ein. Durch unsere Wachsamkeit, den denkenden Geist bei jeder sich bietenden Gelegenheit ruhen zu lassen, werden wir Frieden im Überfluss ernten.


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