Der Sündenfall

29.12.2025
Die Existenz der LIEBE miteinander teilen ist die bestmögliche Beschreibung der Essenz GOTTES.

Der Schlüsselbegriff ist also: Liebe miteinander teilen. In der Freiheit im Geist Gottes, der unveränderlich ist, hatte ich den Wunsch, dass alles anders wäre, als es ist. In der Freiheit des Seins habe ich mir diesen Wunsch erfüllt und den Gedanken ausgiebig erforscht. Dabei ist mir der Fehler unterlaufen, zu glauben, dass der Gedanke nicht leben könne, wenn er miteinander geteilt werde, also habe ich ihn privat gehalten. Aus dieser ersten Fehlwahrnehmung entstand der Glaube, dass ich getrennt von Gott sein könne.

"Du glaubst: 'Ich habe einen privaten Geist mit privaten Gedanken gemacht, die nur mir gehören, was bedeuten muss, dass ich schuldig bin am Zusammenbrechen des Miteinanderteilens der Gedanken, welche die Essenz GOTTES ausmachen. Ich glaube zudem, dass dieser Fehler, den ich begangen habe, gesehen wird, weil ich weiß, dass Gedanken nicht nicht miteinander geteilt werden können. Und deshalb erwarte und fürchte ich Bestrafung für alles, was ich glaube getan zu haben.'

Und dort, innerhalb deiner eigenen Gedanken und Überzeugungen, ist die wahnsinnige Idee, welche die Angst aufrechterhält, aber trotzdem nie sein kann. Denn wenn du am Zusammenbrechen des Fließens des GEISTES GOTTES durch das Machen eines privaten Geistes schuldig wärst, dann wäre dieser Geist privat und würde nicht miteinander geteilt. Deshalb könnte GOTT nicht erzürnt sein, dich zu bestrafen, weil er nichts davon wissen würde.

Was ist die Wahrheit deiner ganzen Gedanken und all deiner Überzeugungen? Die Wahrheit ist, dass sie auf einer Prämisse beruhen, einer Prämisse der Trennung, die nicht wahr sein kann. Und weil sie alle auf einer Prämisse beruhen, die nicht wahr sein kann, können deine Gedanken innerhalb derselben auch nicht wahr sein, was bedeutet, dass es keine Schuld gibt und dass es nichts zu fürchten gibt."

In diesem Gedankengang wird mit der Logik, wie das Ego denkt, das Ego selbst widerlegt, sodass spätestens hier das eigene Ego einen derben Schlag erleiden muss. Meine privaten Gedanken werden von Gott nicht gesehen, weil sie auf einer unwahren Prämisse beruhen. Deshalb sind meine privaten Gedanken bedeutungslos und der Sündenfall hat nie stattgefunden. Es scheint sich alles nur in einem Traumzustand abzuspielen, aus dem ich erwachen kann. Solange Angst im Geist zu sein scheint, bin ich aber wie gelähmt und krampfhaft am Weiterträumen.

Es ist deine Angst, welche die Welt wirklich erscheinen lässt, die du fürchtest.

Anstelle von Angst können hier auch andere Wahrnehmungen eingesetzt werden wie Konflikt, Unwürdigkeit, Hass, etc. Alles, was ich glaube, entspringt der Idee eines privaten Geistes, der Fehlwahrnehmung der Trennung von Gott. (ELSW Seite 100)


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