Tagtraum

Der Heilige Geist schlägt eine Meditationsübung vor: "Kannst du dir für einen Augenblick vorstellen, dass die Welt nicht wirklich ist? Kannst du sie dir als Phantasie oder eingebildeten Tagtraum vorstellen? Wenn du es dir vorstellst, fühle es tatsächlich. Fühle, dass die Welt nicht wirklich ist. Und wenn du es fühlst, siehst du auch, wie dein Gefühl der Schuld verschwindet?"
Regina berichtet: "Beim Schreiben dieser Stelle führte mich der Heilige Geist in eine Erfahrung, die so weit in Seinen Geist hineinging, dass ich wahrhaftig, gänzlich, vollständig nicht an die Welt glaubte. Tatsächlich erinnere ich mich über die Idee gelacht zu haben, dass jemand an die Welt glauben könnte. Dies zeigt, wie weit ich im rechtgesinnten Geist drin war. Ich lachte über den Gedanken, dass irgendjemand glauben könnte, dass es eine Welt gibt. Dies war eine überwältigende Vision."
"Bei all dem bitte ICH dich, nochmals hinzuschauen. Schau zuerst in dein Herz und finde dort GOTT. Dann schau auf die Welt. Erkenne, dass alle Herzen im tiefsten Inneren dasselbe sind. Und dann schau auf die Welt. Fühle GOTT. Fühle die Wahrheit, und dann schau auf die Welt." Was von beiden ist wirklich und was ist Illusion? Gott oder die Welt? Im tiefsten Inneren kenne ich die Antwort. Vor allem anderen suche ich die Wirklichkeit meiner selbst. Dies ist mein wahres Begehren. Mit einem offenen Herzen heiße ich mein Selbst willkommen, meine Wahrheit und diejenige meiner Brüder und allem, was in der Welt wahr ist. In dieser Weise ruhe ich in Gott und lasse alles Unwahre als bedeutungslos ziehen. (ELSW Seite 198)
